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1848 – 1900

1848

rücken die Seefelder Bauern, begleitet von einer „Schwachen Bande“ von Musikanten, nach Innsbruck als Burgwache aus (Innsbrucker Tagebücher 1847 – 1850).

1860

– zählt die Seefelder Musikkapelle 14 Mitglieder.

– Zur Nachschaffung von Instrumenten schenkt das Kloster Stams der Musikkapelle eine „größere Anzahl von Baumstämmen“, welche von den Musikanten selbst gefällt und aufgearbeitet werden müssen.

In den nachfolgenden Jahren zählte die Kapelle zwischen 12 und 15 Musikanten. Die einstudierten Stücke waren damals hauptsächlich Märsche. Ausgerückt wurde anfänglich nur zu Prozessionen am Fronleichnamstag, Herz-Jesu-Sonntag und am Schutzengel-Sonntag. Zu einer dieser Prozessionen kam gewöhnlich der Abt (Prälat) von Stams, der zu diesem Anlass der Musikkapelle 5 Gulden (manchmal 10 Gulden) spendetet. Diese Spenden waren damals die einzigen Einnahmen der Musikkapelle. Als Anerkennung für das jährliche Namenstagständchen für den Herrn Pfarrer bekamen die Musikanten ein Fass Bier. Regelmäßig geprobt wurde nur in der Zeit zwischen Ostern und Fronleichnam, und zwar einmal in der Woche. Vor dem Schutzengel-Sonntag wurden noch einige Proben eingeschoben und dann bis zum nächsten Osterfest mit der Probenarbeit ausgesetzt. Als Probelokal diente damals das alte Schulzimmer im Pfarrwidum.  

1889

benötigt der Herr Pfarrer dieses Zimmer selbst und es wird in einem alten Feldstadel und später in verschiedenen Bauernhäusern geprobt. 

Für die wenigen Ausrückungen und Proben war keine straffe Organisation notwendig. So wurden die Geschicke der Kapelle wahrscheinlich vom jeweiligen Kapellmeister geleitet.